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Ersttrimester-Screening (ETS)

Das Ersttrimester-Screening entspricht dem Bedürfnis werdender Eltern, möglichst frühzeitig eine möglichst hohe Gesundheitssicherheit zu erlangen.

Von einem Arzt mit besonderer fachlicher Qualifikation durchgeführt eignet sich das ETS vorzüglich zur Früherkennung von Entwicklungsstörungen. Die Untersuchungsergebnisse der Ultraschall- und Blutuntersuchung dienen zur Risikoberechnung der Trisomie 21 und der Trisomie 13/18.

Ultraschalluntersuchung
Zwischen der 11 + 0 und 13 + 6 Schwangerschaftswoche, entsprechend einer Scheitel-Steißlänge von 45 – 84 mm, wird die Nackentransparenz – der echoarme, flüssigkeitsgefüllte Raum im Bereich der Halswirbelsäule – gemessen. Im Normalfall beträgt die Nackendicke bis zu 2,3 mm.
Darüber hinaus werden strukturelle Auffälligkeiten des Kindes gesucht bzw. ausgeschlossen. Mittels Ultraschall werden unter anderem Nasenbein (NB), Arm- und Beinanlagen und Herz dargestellt. Dabei ist der Rückfluss des Blutes aus der rechten Herzkammer (Tricuspidalklappenrigurgitation) ebenso auszuschließen wie der Blutrückfluss im Ductus venosus (Verbindung zwischen Nabelvene und unterer Hohlvene des Kindes). Weiteren Ausschluss erfährt eine zu große kindliche Harnblase (Megacystis).
In Abhängigkeit des mütterlichen Alters und der Nackentransparenz in der 13+0 Schwangerschaftswoche (70 mm SSL) lässt sich beispielhaft das Risiko der Trisomie 21 errechnen.

Blutuntersuchung
Aus dem Blut der Mutter werden zwei Hormone bestimmt: PAPP-A= pregnancy - associated plasmaprotein A und das free ß-HCG = freie ß -humanes Choriongonadotropin.

Die Ergebnisse liegen in der Regel ein bis zwei Tage nach der Untersuchung vor. Das Ersttrimester-Screening ist keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherungen, es muss somit privat bezahlt werden (Gesamtkosten etwa 175,- Euro).



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